Die Geschichte von Krebs21

1997 wurde der Verein Menschen gegen Krebs von mehreren Enthusiasten um Lothar Hirneise gegründet, um erstens das schon vorhandene Wissen von People against Cancer in den USA auch deutschen Bürgern zugänglich zu machen und zweitens eigene Forschungen über nicht-konventionelle Krebstherapien durchzuführen. In den letzten 13 Jahren haben wir über 100 Kliniken auf der ganzen Welt besucht, unzählige Patienten bzw. Ärzte interviewt und permanent Daten ausgewertet. In unseren Forschungen geht es uns nicht so sehr um bestimmte Medikamente, da uns bewusst ist, dass es in der Krebstherapie wegen der umfassenden Erkrankung keine Wundermittel gibt oder jemals geben wird. Während es in der Schulmedizin immer noch ausschließlich um Ansprechrate und Tumorzerstörung geht, untersuchen wir vorrangig die wirkliche Überlebenszeit und noch wichtiger, die Lebensqualität. Auch der hinter der Therapie stehende Denkansatz der Therapie ist uns wichtig, da wir in den letzten Jahren sehr genau lernten, dass vor allem bei Krebspatienten nur umfassende Therapiekonzepte und nicht einzelne Therapien oder Medikamente helfen können.

 

Unsere bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen und wir wissen heute, dass Krebs, wenn er von Beginn an ganzheitlich behandelt wird, bei weitem nicht diese tödliche Krankheit ist, als die sie meistens dargestellt wird. Diese positive Nachricht an Menschen weiterzugeben, und damit auch etwas die große Angst vor Krebs zu nehmen, ist neben unserer Forschungsarbeit unser hauptsächliches Aufgabengebiet. Wir sind auch für all die Menschen da, die von der konventionellen Medizin aufgegeben und nicht bzw. nicht mehr behandelt werden (können).

 

Das Wachstum unseres Vereins verlief sicherlich in den letzten 13 Jahren parallel zu unserer eigenen Entwicklung und so haben wir uns auch nicht den noch nicht so perfekten Punkten verschlossen. Ein solcher war immer das Wort „gegen“ im Namen unseres Vereins. Viele Menschen haben uns darauf aufmerksam gemacht und aus diesem Grund haben wir 2009 eine Namensänderung beschlossen. Von „Symbol Krebs“ über „Menschen und Krebs“ bis hin zu „Krebs als Chance“ hatten wir unterschiedliche Namen diskutiert, doch mit keinem waren wir wirklich zufrieden. Es musste ein Namen her, der den Menschen zeigt, dass wir mit unseren Gedanken schon im 21. Jahrhundert angekommen sind und es Zeit wird, Fußabdrücke im Sand der medizinischen Welt des 21. Jahrhunderts zu hinterlassen. Bei diesen Gedanken drängte sich ein Name regelrecht auf: Krebs21.

Damit können wir zukünftig klar ausdrücken, dass wir für eine Onkologie dieses Jahrhunderts stehen und die barbarische Onkologie des 20. Jahrhunderts für immer ad acta legen wollen. Krebs 21, ja das fühlte sich sehr gut an. Nun musste nur noch ein Logo her, dass für all das steht, was wir uns seit Jahren auf die Fahne geschrieben haben: Herzlichkeit und Offenheit für Neues. Ein Synonym für Herzlichkeit fanden wir schnell in der Farbe rot, doch wie drückt man am besten eine Offenheit für Neues aus? Das Symbol eines Wirbels fanden wir für geeignet, denn wir wirbeln Menschen seit Jahren auf und ein Wirbelsturm ist auch gleichzeitig ein Synonym dafür, dass danach überhaupt Neues entstehen kann. Wir sind uns sicher, dass wir damit einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung gemacht haben und sich noch einiges mehr ereignen wird in der Zukunft von Krebs21.

 

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